ripanti.com woanders darf ich ja nicht mehr bloggen!

26Jun/100

Nicht Web3.0, nicht Web², nicht WebXirgendwas . . .

Posted by marco

This UML diagram describes the domain of Faceb...
Image via Wikipedia

Die Phase des Web2.0 ist so langsam am abklingen (auch wenn einige noch gar nicht dort angekommen sind oder es gerade erst für sich entdeckt haben). Ein neuer Begriff muss her. Auch ich habe mir Gedanken gemacht, unter welchem Oberbegriff die kommende Internetwelle wohl stehen könnte. Es liegt eigentlich auf der Hand !

Wir bewegen uns mit Vollgas auf das Zeitalter des FB-Web zu. Für alle Neulinge sei noch erwähnt, dass FB an dieser Stelle für Facebook steht.

Facebook baut mit seinen Möglichkeiten und seiner unglaublichen Nutzerzahl ein eigenes Ecosystem in Sachen Online auf. Ganze Geschäftsmodelle sind aktuell auf Facebook aufgesetzt weil es anscheinend ohne gar nicht mehr geht. Sicher hat Facebook hier und da ein paar Probleme und die Kritiker stehen Schlange. Aber sehen wir Situation mal ganz sachlich.

Gegen Ende 2010 werden ca. 1.000.000.000 Menschen einen Facebook Account haben. Diese Nutzer sind für andere Seitenbetreiber leichter zu erreichen als die bisher unbekannte Größe der "Online-Nutzer". Auf zahlreichen Seiten hat Facebook es geschafft den seit vielen Jahren etablieren Registrierungsprozess zu ersetzen. Heute ist dort nur noch ein Facebook-Button zu sehen.

Fast alle großen Unternehmen betreiben mittlerweile Seiten / Gruppen auf Facebook. Sie haben erkannt, dass dank Facebook die Zielgruppen leichter zu erreichen sind.

Nicht mehr lange und wir werden mit Facebook-Coins einkaufen können und unseren Maildienst haben wir natürlich dann auch gleich beim Baby von Mark Zuckerberg.

Diese Aussicht sollte keinem Angst machen. Wir haben die letzten 30 Jahre gelernt das Internet so zu benutzen wie es angeboten wurden. In manchen Dingen haben wir sogar die Überhand gewonnen.

In den kommenden Jahren wir wieder ähnliches passieren. Facebook ist eine Möglichkeit. Es liegt an uns was wir daraus machen.

Nur eines ist heute anders als damals. Der der uns die Möglichkeiten gibt, möchte auch sein Stück Kuchen abhaben . . . und das sollten wir ihm auch geben.

Enhanced by Zemanta

16Jun/100

Wohin im Dezember ? Na klar .. LeWeb nach Paris

Posted by marco

Wenn man von Pflichtveranstaltungen für die Webszene Europas sprechen kann, dann sind es der DLD, die next, theNextWeb und natürlich die LeWeb in Paris. Ganz gleich ob Gründer, VC, Medienmann oder einfach nur Web-Junkie, wer nicht auf der LeWeb ist, den gibt es nicht.

Wer sich also ein ganz besonderes Vorweihnachtsgeschenk machen möchte, der meldet sich bereits heute zu den günstigeren Konditionen für den TOP-Event in der Stadt der Liebe an.

Ich freue mich drauf.

Die ersten Referenten stehen auch schon fest.

Tagged as: , , No Comments
15May/103

Die die ihren Account bei Facebook löschen …

Posted by marco

... mögen bitte nicht vergessen auch ihren Vertrag mit ihrem Online-Provider zu kündigen.

8May/102

Nie wieder Farmville – Update –

Posted by marco

Vor wenigen Minuten habe ich ES getan. Ich habe meine Farm gelöscht. Warum?

Farmville is an incredible waste of time !

UPDATE - na das das gleich so drastische auswirkungen haben wird habe ich nicht gedacht ...

http://thenextweb.com/socialmedia/2010/05/08/will-farmville-really-leave-facebook/

27Apr/102

Internetexperten für Deutschland

Posted by marco

fast ohne Kommentar nur ein paar Highlights !

  • SPD: Alvar Freude, Lothar Schröder, Wolfgang Schulz und Cornelia Tausch
  • Grüne: Jeanette Hofmann und Markus Beckedahl
  • Linke: Annette Mühlberg und Constanze Kurz
  • CDU: Bernhard Rohleder, Nicole Simon, Dieter Gorny, Harald Lemke, Wolf-Dieter Ring und Christof Weinhardt
  • FDP: Hubertus Gersdorf, Wolf Osthaus und padeluun (vermutlich bürgerlich Rainer Schäffner)

Nicole Simon ist fast so berühmt wie Sascha Lobo in der Social-Media-Welt: Autorin (Twitter: mit 140 Zeichen) und Bloggerin, gründete das Girl Geek Dinner Deutschland und gehörte zum Beispiel zum next09-Komitee. In politischem Kontext habe ich bisher offen gestanden aber sehr wenig von ihr gehört, es scheint beinahe, als habe sie keine öffentlich publizierte Meinung. Sie gilt aber als Expertin im Social Media Bereich und wird deswegen häufig interviewt, wobei man von hier häufig Appelle an den eigentlich gesunden Menschenverstand hört, welche Daten man lieber für sich behalten sollte.

padeluun (vermutlich bürgerlich Rainer Schäffner) macht ein großes Geheimnis um seinen richtigen Namen und setzt sich auch sonst vielernorts für den Datenschutz von anderen Bürgern ein. Er ist Vorsitzender des Datenschutzvereins FoeBuD, Mitarbeiter im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und einer der Organisatoren sowie Jurymitglied der deutschen Big Brother Awards. Nebenbei ist er noch Künstler und war Vorbild für eine Figur des Romans “Verschwende deine Jugend”.

Quelle: http://www.talinee.de/2010/04/24/das-sind-deutschlands-internetexperten/

Reblog this post [with Zemanta]

14Apr/100

Deutschland, Datenschutz und Impression-Management

Posted by marco

Dieser Beitrag stand schon sehr lange auf meiner ToDo-Liste und die Tweets zu Jeff Jarvis im Rahmen der re-publica 2010 in Berlin haben mir den letzten Kick gegeben in nun endlich zu schreiben.

Es ist für mich faszinierend, wie man hier in Deutschland das Thema Datenschutz nach belieben definiert und diskutiert. Mit mehr als 10 Jahren KnowHow über das was Menschen im Web antreibt, maße ich mir an zu behaupten, dass die die lautesten für strengere Richtlinien im Umgang mit den Online-Inhalten schreien auch diejenigen wären die härtesten darunter zu leiden hätten wenn es denn so käme.

Das Internet ist für alle eine wunderbare Sache. Es macht uns in gewisser Weise alle gleich

. Jeder erhält eine Bühne mit einem zig-Millionenpublikum. Manche von uns spielen nur kleine Akte, andere eine Nebenrolle doch eine sehr große Anzahl bewirbt sich tagtäglich um die Hauptrollen die im aktuellen Stück zu vergeben sind. Menschen mit einer guten Schreibe und / oder großer Klappe haben hier deutlich mehr Chancen einen temporären Platz an der Sonne zu bekommen als die reinen "Konsumenten".

Machen wir uns doch nichts vor. Ein großer Teil von uns ist einfach nur geil darauf wenn andere auf einen abfahren (sorry, heute heißt das wohl retweeten). Es gibt uns für einen kleinen Moment das Gefühl beachtet und geschätzt zu werden... und dabei war es nicht mehr als ein Klick von jemandem der zu faul war eine News zu veröffentlichen.

Sätze wie zum Beispiel: "Was macht Facebook mit unseren Daten?", "Ich will wissen was Google üb

er mich weiß und was sie damit machen" oder "Wem gehört eigentlich mein Xing-Profil" sind für

mich einfach nur ermüdent. Für können doch nicht ernsthaft für uns ins Anspruch nehmen, dass wir all diese tollen Dienste und Tag für Tag für unser Impression-Management nutzen dürfen ohne auch nur den geringsten Preis dafür zu zahlen.

Was wir dem Internet geben, machen wir zu jeder Zeit mit vollem Bewusstsein. Wir tun dies, weil wir genau in diesem Augenblick um Aufmerksamkeit betteln. Die Grenzen zwischen realem Leben und virtuellen Aktivitäten wird künftig nicht verschwinden ... sie ist bereits nicht mehr vorhanden. So schnell es geht sollten wir alle verstehen, dass die Dinge die wir im realen Leben vor anderen verbergen, auch im Internet nichts verloren haben.

Wir brauchen keine strengeren Richtlinien in Sachen Datenschutz, wir brauchen alle nur unseren gesunden Menschenverstand bei den Dingen die wir tun ... on- und offline.

Reblog this post [with Zemanta]

daniel_seiffert__MG_4195_100414

Image by re:publica10 via Flickr

20Oct/093

Twitter und die Sache mit dem User blockieren

Posted by marco

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag ja schon vor langer Zeit mal geschrieben haben, doch immer wieder dachte ich, dass vielleicht ein anderer das Thema anschneiden und mir somit eine logische Erklärung liefern würde.

Wenn ich Nutzer bei Twitter blockiere, dann tue ich das doch mit der Absicht für diese User meine Tweets nicht einsehbar zu machen, oder? Was bringt diese Funktion, wenn doch jeder Nutzer einfach nur die entsprechende URL aufrufen muss um alle Tweets dieser Person zu lesen?

Geht es hier wirklich nur um den Umstand, dass geblockte User meine Tweets nicht in ihrem Feed sehen können?

Ich für meinen Teil hab das mal so gelöst, dass ich die Feeds von Usern die mich blockieren als RSS in meinen Reader bekomme.

Mit der Bitte um Aufklärung.

16Oct/090

Ist Online-Reputation steuerbar?

Posted by marco

Selbstpräsentation als verkanntes Gründerthema

Bereits in der Bezeichnung „Online-Reputation“ steckt etwas Bedrohliches. Kaum ein anderes Thema wird aktuell so heiß diskutiert wie das eigene Image im Web und die Möglichkeit, an diesem zu feilen. Für unser Ansehen in der realen Welt spielt das Tun und Handeln im Web eine immer größer werdende Rolle. Gründer sind für potenzielle Investoren nur dann Siegertypen, wenn auch die Online-Reputation stimmt. Ist es aber überhaupt möglich, ein gesamtes Leben in der Webwelt zu steuern?

Alles muss zusammenpassen

Das Internet ist nicht nur für seine Powernutzer Ausdruck von Weltoffenheit, Individualismus und einem neuen weltweiten partizipatorischen Demokratieverständnis. Wer etwas auf sich hält und modern sein will, macht mit und offenbart regelmäßig – mal auf den Punkt gebracht, mal missverständlich – seine Meinung in Online-Netzwerken oder lässt in Communitys seine Fotos und Videos von anderen bewerten und kommentieren. Neue Dienste wie Twitter erlauben uns, von jedem

Ort aus Dinge online zu publizieren, wann immer wir möchten. Diese Inhalte sollen von möglichst vielen Menschen gelesen werden. Aber wir möchten nicht darüber nachdenken, wie andere unsere Aktivitäten auffassen und welche Auswirkungen dies hat. Was stört dann eine erfolgreiche Gründerbiografie: Zu viel Banalität, prahlende Tiefgründigkeit in den eigenen Aussagen oder die Anzahl der negativen Kritiken? Es gibt kein Geheimrezept, nur die alte Leier von der Authentizität. Alles muss eben zusammenpassen: Das virtuelle Leben mit den Taten in der geschäftlichen und privaten Welt. In privat und geschäftlich lässt sich das virtuelle Leben meist nicht trennen.

In fünf Schritten zum guten Ruf

Online-Reputation kann steuerbar sein, vorausgesetzt insbesondere potenzielle Gründer sind schon als Teenager vorausschauend und achten auf ihren guten Ruf. Mit Antworten auf die folgenden Fragen bekommt man in fünf Schritten die Online-Reputation in den Griff:

1. Status quo der Online-Darstellung

Welche Einträge existieren über mich? Ist die Konnotation negativ oder positiv? Gibt es Namensvettern? Wie alt sind die ältesten Beiträge zu meiner Person?

2. Chancen und Risiken für den guten Ruf

Wie nimmt meine Zielgruppe meine Online-Darstellung wahr? Welche Einträge sind möglicherweise zu privat, negativ oder veraltet? Müssen einige unbedingt aus dem Netz entfernt werden?

3. Strategie für die Webwelt

Was möchte ich an meinem Image genau verbessern? Von welcher Seite will ich mich meinen potenziellen Kunden und Investoren präsentieren? Welches Netzwerk passt zu mir, welches nicht? Ist mein berufliches Interesse sowie Angebot klar ersichtlich? Stehen meine fachlichen und persönlichen Kompetenzen in einem positiven Licht?

4. Monitoring des Online-Ichs

Hält meine Reputation bei regelmäßiger Prüfung durch Suchabfragen meinen Ansprüchen stand? Gerät eine Diskussion aus dem Ruder und muss ich eingreifen?

5. Imageschärfe mit Kontinuität

Pflege ich meine Online-Reputation regelmäßig? Achte ich darauf, dass jede einzelne Aktivität mein Online-Image schärft?

Fazit:

Für manchen Gründer kann es sinnvoll sein, mit Hilfe eines sogenannten „Reputation Defenders“ einen Eintrag aus dem Internet zu löschen. Dieser Dienstleister kann zwar  versuchen negative Quellen im Internet entfernen zu lassen, aber nicht alle dazugehörigen Querverweise. Wer im Internet unterwegs ist, muss mit den Spuren leben, die er hinterlässt. Das kann aber auch positiv sein, wenn man sie kennt und zu seinem Vorteil nutzt. Denn Gründerpersönlichkeiten mit Ecken und Kanten sind bekanntlich attraktiv.

Dieser Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Venture Capital Magazins veröffentlicht. Die Sonderausgabe Start-up 2010 ist voll mit spannenden Beiträgen u.a. auch über yasni.de

13Oct/091

“Auf Privates sollte man weitgehend verzichten” … Wie und warum denn?

Posted by marco

Als ich gestern den PC runterfahren wollte, kam noch dieser Link auf den Bildschirm. Da es sich ja eigentlich fast immer lohnt Beiträge von Klaus Eck zu lesen, habe ich das Interview schnell überflogen. Der Titel hielt mich dann noch eine Weile wach und ich überlegte, wie denn eine solche Trennung zwischen Privat und Arbeit in Einklang mit meinen täglichen Aktivitäten funktionieren könne. Das Ergebnis meiner Überlegungen: gar nicht !

Das Internet ist doch bereits heute für viele von uns auch Teil unseres privaten Lebens. Die Übergange zwischen Familienaktivitäten und Businessmeetings sind dank Twitter und Co. nicht nur fließend, sondern schon gar nicht mehr richtig vorhanden. Würden wir ab morgen wieder zu einer strikten Trennung zwischen dem was online über uns auftauchen darf und was nicht übergehen, laufen wir Gefahr uns wieder in die Anfänge des Internets zurückzubewegen.

Ich finde es ist an der Zeit, das Internet als Teil unseres Leben zu akzeptieren und zu integrieren. Es braucht keine weiteren Regeln für mein "Benehmen" im Internet. So wie ich bin wenn ich mal keine Tastatur zwischen den Fingern habe, so möchte ich auch sein und gesehen werden wenn ich auf die Monitore schaue und Inhalte von mir auf der ganzen Welt verbreite.

Wer braucht schon eine gute "Online-Reputation", wenn sein Offline-Ruf bereits runiert ist. Wer mit Vorsatz daran arbeitet, dass er online als Saubermann gesehen wird, tut dies vielleicht nur, weil er in der realen Welt seinen Ruf bereits verspielt hat.

Ich kann dieses langweilige Beispiel mit den Partybildern die meinem aktueller oder künftiger Arbeitgeber im Netz findet nicht mehr hören. Nennt mir doch bitte nur einen Fall, bei dem ein Top-Mitarbeiter einen Job nicht bekommen hat, weil im Vorfeld irgendjemand lustige Partybildchen aus dem Studentenwohnheim gefunden hat auf denen der Kandidat ein T-Shirt mit der Aufschrift "Mein Arbeitgeber ist doof" trägt.

... puh nun geht es mir besser!

P.S. Noch ein Hinweis. Ich war sicher der Erste in Deutschland, der Online-Reputation hier zum Thema machen wollte. Bereits Mitte 2006 wollte ich Deutschland für das Thema sensibilisieren. Heute, drei Jahre später, lasse ich andere den Pfad der Sinnlosigkeit begehen und weiß das die Zeiten sich geändert haben.

1Oct/092

Das X versus Y im Web 2.0

Posted by marco

Ich nehme das Stöckchen gerne mal auf.

  • Vimeo vs. YouTube
  • Yiid vs. DandyID ... klar :-)
  • Posterous vs. Tumblr
  • Loopt vs. Brightkite
  • Delicious vs. Diigo
  • Dailybooth vs. Dailymugshot
  • Flickr vs. Ipernity
  • getsatisfaction vs. Uservoice
  • Xing vs. LinkedIn
  • meinVZ/StudiVZ vs. Wer-kennt-wen (sollte mich mal mehr mit den beiden beschäftigen)