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Twitter und die Sache mit dem User blockieren
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag ja schon vor langer Zeit mal geschrieben haben, doch immer wieder dachte ich, dass vielleicht ein anderer das Thema anschneiden und mir somit eine logische Erklärung liefern würde.
Wenn ich Nutzer bei Twitter blockiere, dann tue ich das doch mit der Absicht für diese User meine Tweets nicht einsehbar zu machen, oder? Was bringt diese Funktion, wenn doch jeder Nutzer einfach nur die entsprechende URL aufrufen muss um alle Tweets dieser Person zu lesen?
Geht es hier wirklich nur um den Umstand, dass geblockte User meine Tweets nicht in ihrem Feed sehen können?
Ich für meinen Teil hab das mal so gelöst, dass ich die Feeds von Usern die mich blockieren als RSS in meinen Reader bekomme.
Mit der Bitte um Aufklärung.
Ist Online-Reputation steuerbar?
Selbstpräsentation als verkanntes Gründerthema
Bereits in der Bezeichnung „Online-Reputation“ steckt etwas Bedrohliches. Kaum ein anderes Thema wird aktuell so heiß diskutiert wie das eigene Image im Web und die Möglichkeit, an diesem zu feilen. Für unser Ansehen in der realen Welt spielt das Tun und Handeln im Web eine immer größer werdende Rolle. Gründer sind für potenzielle Investoren nur dann Siegertypen, wenn auch die Online-Reputation stimmt. Ist es aber überhaupt möglich, ein gesamtes Leben in der Webwelt zu steuern?
Alles muss zusammenpassen
Das Internet ist nicht nur für seine Powernutzer Ausdruck von Weltoffenheit, Individualismus und einem neuen weltweiten partizipatorischen Demokratieverständnis. Wer etwas auf sich hält und modern sein will, macht mit und offenbart regelmäßig – mal auf den Punkt gebracht, mal missverständlich – seine Meinung in Online-Netzwerken oder lässt in Communitys seine Fotos und Videos von anderen bewerten und kommentieren. Neue Dienste wie Twitter erlauben uns, von jedem
Ort aus Dinge online zu publizieren, wann immer wir möchten. Diese Inhalte sollen von möglichst vielen Menschen gelesen werden. Aber wir möchten nicht darüber nachdenken, wie andere unsere Aktivitäten auffassen und welche Auswirkungen dies hat. Was stört dann eine erfolgreiche Gründerbiografie: Zu viel Banalität, prahlende Tiefgründigkeit in den eigenen Aussagen oder die Anzahl der negativen Kritiken? Es gibt kein Geheimrezept, nur die alte Leier von der Authentizität. Alles muss eben zusammenpassen: Das virtuelle Leben mit den Taten in der geschäftlichen und privaten Welt. In privat und geschäftlich lässt sich das virtuelle Leben meist nicht trennen.
In fünf Schritten zum guten Ruf
Online-Reputation kann steuerbar sein, vorausgesetzt insbesondere potenzielle Gründer sind schon als Teenager vorausschauend und achten auf ihren guten Ruf. Mit Antworten auf die folgenden Fragen bekommt man in fünf Schritten die Online-Reputation in den Griff:
1. Status quo der Online-Darstellung
Welche Einträge existieren über mich? Ist die Konnotation negativ oder positiv? Gibt es Namensvettern? Wie alt sind die ältesten Beiträge zu meiner Person?
2. Chancen und Risiken für den guten Ruf
Wie nimmt meine Zielgruppe meine Online-Darstellung wahr? Welche Einträge sind möglicherweise zu privat, negativ oder veraltet? Müssen einige unbedingt aus dem Netz entfernt werden?
3. Strategie für die Webwelt
Was möchte ich an meinem Image genau verbessern? Von welcher Seite will ich mich meinen potenziellen Kunden und Investoren präsentieren? Welches Netzwerk passt zu mir, welches nicht? Ist mein berufliches Interesse sowie Angebot klar ersichtlich? Stehen meine fachlichen und persönlichen Kompetenzen in einem positiven Licht?
4. Monitoring des Online-Ichs
Hält meine Reputation bei regelmäßiger Prüfung durch Suchabfragen meinen Ansprüchen stand? Gerät eine Diskussion aus dem Ruder und muss ich eingreifen?
5. Imageschärfe mit Kontinuität
Pflege ich meine Online-Reputation regelmäßig? Achte ich darauf, dass jede einzelne Aktivität mein Online-Image schärft?
Fazit:
Für manchen Gründer kann es sinnvoll sein, mit Hilfe eines sogenannten „Reputation Defenders“ einen Eintrag aus dem Internet zu löschen. Dieser Dienstleister kann zwar versuchen negative Quellen im Internet entfernen zu lassen, aber nicht alle dazugehörigen Querverweise. Wer im Internet unterwegs ist, muss mit den Spuren leben, die er hinterlässt. Das kann aber auch positiv sein, wenn man sie kennt und zu seinem Vorteil nutzt. Denn Gründerpersönlichkeiten mit Ecken und Kanten sind bekanntlich attraktiv.
Dieser Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Venture Capital Magazins veröffentlicht. Die Sonderausgabe Start-up 2010 ist voll mit spannenden Beiträgen u.a. auch über yasni.de
“Auf Privates sollte man weitgehend verzichten” … Wie und warum denn?
Als ich gestern den PC runterfahren wollte, kam noch dieser Link auf den Bildschirm. Da es sich ja eigentlich fast immer lohnt Beiträge von Klaus Eck zu lesen, habe ich das Interview schnell überflogen. Der Titel hielt mich dann noch eine Weile wach und ich überlegte, wie denn eine solche Trennung zwischen Privat und Arbeit in Einklang mit meinen täglichen Aktivitäten funktionieren könne. Das Ergebnis meiner Überlegungen: gar nicht !
Das Internet ist doch bereits heute für viele von uns auch Teil unseres privaten Lebens. Die Übergange zwischen Familienaktivitäten und Businessmeetings sind dank Twitter und Co. nicht nur fließend, sondern schon gar nicht mehr richtig vorhanden. Würden wir ab morgen wieder zu einer strikten Trennung zwischen dem was online über uns auftauchen darf und was nicht übergehen, laufen wir Gefahr uns wieder in die Anfänge des Internets zurückzubewegen.
Ich finde es ist an der Zeit, das Internet als Teil unseres Leben zu akzeptieren und zu integrieren. Es braucht keine weiteren Regeln für mein “Benehmen” im Internet. So wie ich bin wenn ich mal keine Tastatur zwischen den Fingern habe, so möchte ich auch sein und gesehen werden wenn ich auf die Monitore schaue und Inhalte von mir auf der ganzen Welt verbreite.
Wer braucht schon eine gute “Online-Reputation”, wenn sein Offline-Ruf bereits runiert ist. Wer mit Vorsatz daran arbeitet, dass er online als Saubermann gesehen wird, tut dies vielleicht nur, weil er in der realen Welt seinen Ruf bereits verspielt hat.
Ich kann dieses langweilige Beispiel mit den Partybildern die meinem aktueller oder künftiger Arbeitgeber im Netz findet nicht mehr hören. Nennt mir doch bitte nur einen Fall, bei dem ein Top-Mitarbeiter einen Job nicht bekommen hat, weil im Vorfeld irgendjemand lustige Partybildchen aus dem Studentenwohnheim gefunden hat auf denen der Kandidat ein T-Shirt mit der Aufschrift “Mein Arbeitgeber ist doof” trägt.
… puh nun geht es mir besser!
P.S. Noch ein Hinweis. Ich war sicher der Erste in Deutschland, der Online-Reputation hier zum Thema machen wollte. Bereits Mitte 2006 wollte ich Deutschland für das Thema sensibilisieren. Heute, drei Jahre später, lasse ich andere den Pfad der Sinnlosigkeit begehen und weiß das die Zeiten sich geändert haben.
Das X versus Y im Web 2.0
Posted by marco in Gewinner, Social Networks, Web2.0 on October 1, 2009
Ich nehme das Stöckchen gerne mal auf.
- Vimeo vs. YouTube
- Yiid vs. DandyID … klar
- Posterous vs. Tumblr
- Loopt vs. Brightkite
- Delicious vs. Diigo
- Dailybooth vs. Dailymugshot
- Flickr vs. Ipernity
- getsatisfaction vs. Uservoice
- Xing vs. LinkedIn
- meinVZ/StudiVZ vs. Wer-kennt-wen (sollte mich mal mehr mit den beiden beschäftigen)
Community & Marketing 2.0 Summit in Hamburg ein Rückblick
Posted by marco in Events, Social Networks, Web2.0 on September 21, 2009
In der vergangenen Woche war es wieder soweit. Der Community & Marketing 2.0 Summit in Hamburg stand an. Eigentlich eine Pflichtveranstaltung für alle die sich mit dem Thema Community beschäftigen. So war es für mich dann doch verwunderlich, eine Größen aus der Szene dort nicht anzutreffen.
Das wunderschöne Hamburger East-Hotel bot einen idealen Rahmen für die Veranstaltung. Tolle Workshops, Gespräche und Diskussionen waren Nährboden für zahlreiche Ideen die mir die Heimreise mit der Bahn verkürzten.
Alles weitere zu dem tollen Event gibt es über den Hashtag #cm20s
Auf dem Bild sieht man übrigens Sebastian von studiVZ und der legendäre Mr. Topf
Talkrunde zum Thema Tradition vs. Community
Posted by marco in Social Networks, TV, Web2.0 on September 8, 2009
Don’t Text and Drive
Posted by marco in Fundstücke, Web2.0, twitter on September 8, 2009
Zugegeben, auch ich gehör(t)e zu den Leute die beim Fahren SMSen oder Twittern. Ich weiß nicht, ob ein Video so deutlich sein muss, aber das iPhone ist für mich künftig beim Fahren tabu!
Don’t Text and Drive – Watch more Funny Videos
Zur Sache – Talkrunde bei RNF
Posted by marco in Social Networks, TV, Web2.0 on September 3, 2009
Ich freue mich morgen wieder Talkgast beim Rhein-Neckar-Fernsehen sein zu dürfen.
Diskussionsthema:
100 Jahre Corps Rheno-Nicaria: Tradition contra Community?
Es diskutieren:
- Dr. Marcel Hattendorf, Corps Rheno-Nicaria
- Dipl.-Soz. Eva Lübke, AStA Universität Mannheim
- Marco Ripanti, Community-Entwickler
- Dr. Jürgen Schneider, Absolventum Mannheim
Gesprächsleitung: Bert Siegelmann
Ausstrahlungstermine RNFplus:
FR 15.00 Uhr SA 10.00 Uhr/17.00 Uhr/21.30 Uhr SO 18.00 Uhr/22.00 Uhr
Im Interview auf tobiashieb.de
Posted by marco in Social Networks, Web2.0, twitter on August 3, 2009
Der Online-Pioneer Tobias Hieb hat mir die Tage mal 7 Fragen gestellt auf die ich sehr gerne geantwortet habe. Das ganze Interview gibt es hier:
http://www.tobiashieb.de/7-fragen-7-antworten-marco-ripanti-von-yiidcom
2/3 der INTERNET – Weltbevölkerung nutzen Social Networks oder Blogs
Posted by marco in Social Networks, Web2.0 on July 21, 2009
So lautet das Ergebnis eines Nielsen Reports. Da die Daten für diese Erhebung im Zeitraum 12 – 2007 bis 12 – 2008 erfasst wurden, kann heute davon ausgehen, dass ein Teil des noch fehlenden Drittels sich mittlerweile auch einen Platz im Internet gesucht hat.
Die Studie “Global Faces and Neworked Places” bringt noch mehr ans Tageslicht.
Weltweit liegt die Mitgliederaktivität bei einer alle 11 Online-Minuten. In Brasilien liegt dieser Wert bei einer alle 4 Minuten. Vor allem durch Facebook ist das Durchschnittsalter der Social Network Mitglieder. Die Alterklasse 35 – 49 hat dort sehr zugenommen und auch im Alter 50 – 64 wurden über 10 Mio neue Mitglieder gewonnen.
Spätestens nach dem Lesen (die 16 Seite lohnen sich) der gesamten Studie ist klar, dass eine Plattform wie yiid.com unser Community-Leben enorm erleichtern wird.
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