Blogger haben kein Recht auf Anonymität
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Wer bloggt, bewegt sich im öffentlichen Raum und hat keinen Anspruch auf Anonymität. Das hat das Oberste Gericht in London jetzt entschieden.
Im behandelten Fall ging es um den Kriminalbeamten Richard Horton, der unter dem Pseudonym „Nightjack“ ein preisgekröntes und mit rund einer halben Million Visits pro Woche erfolgreiches Blog betrieb. Horton gewährte auf „Nightjack“ einen schonungslosen Blick auf die polizeiliche Arbeit. Ein Journalist der „Times“ deckte seine Identität auf. Horton wollte der britischen Zeitung untersagen, seine Identität preiszugeben. Nach dem Urteil des Gerichts hat die Öffentlichkeit ein Interesse, zu erfahren, wer „derart ernste Kritik“ übt. Kurz nach der Urteilsverkündung löschte Horton das Blog umgehend.
Gut so!
Relauch des Internets
Zugegeben, ein etwas hochtrabender Titel, aber mit vielleicht trifft es die Sache ja auf den Punkt.
In der letzten Woche durfte ich in einem Interview mit den Costa Blanca News etwas für das Web2.0 erzählen.
Meine Meinung in Sachen Partizipation, Veränderung und Zweiklassengesellschaft gibt hier zum Nachlesen.

Bertelsmann übernimmt Brockhaus
Ups. Vor ein paar Monaten klang das noch alles ganz anders. Von großer Onlineoffensive und Wikipediakiller war da noch die Rede.
Ist dies nun als erster Sieg im Kampf Print vs. Online zu werten?
DWDL.de - Bertelsmann übernimmt Traditionsmarke Brockhaus.
WAZ Gruppe mit offenem Visier
Die WAZ-Gruppe spielt mit offenen Karten. Ich glaube, dass ich nie eine so deutliche Zukunftsausrichtung eines Unternehmens gelesen bzw. gesehen habe.
Ohne zu Wissen wie die Unternehmensberatung vorgegangen ist, zeit der Blick auf die Zusammenfassung, das hier deutliche Einschnitte vorgenommen werden. Man versucht mit Einsparungen von bis zu 30 Mio € lebenserhaltende Maßnahmen und gibt das sinkende Schiff nicht auf. Nicht ohne Grund bekam die Präsentation den Namen "Konzept der zur Einsicht"
Es bleibt abzuwarten, ob so viel Offenheit am Ende auch belohnt wird.
